Die Rolle der Türkei – Stabilitätsfaktor im Nahen Osten?

01.12.2015, 19:00–21:00


Campus Café Hilgenfeld
 
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Zur Facebook-Veranstaltung Die Türkei ist Pforte zwischen zwei Kontinenten. Sie ist ein stabiler Staat am Rande einer insgesamt instabilen Weltregion. Sie ist NATO-Partner und hat Kämpfe islamistischer Kräfte direkt vor der Haustür und greift selbst in diese ein.

Die europäische Öffentlichkeit sah den vorgespielten Kampf der türkischen Regierung gegen den Islamischen Staat doch eher als Repression gegen die kurdische Minderheit und Gegenstand des Wahlkampfprogramms der AKP-geführten Interimsregierung Ahmet Davutoğlus. Im Vorfeld der Wahl wurde die EU-Kommission kritisiert, den Fortschrittsbericht zur Türkei zurückgehalten zu haben. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel schloss kurz der Wahl ein Abkommen zur Flüchtlingspolitik. Beiden Akteuren wurde Schützenhilfe für die konservative Regierungspartei unterstellt. Die britische Zeitung The Independent titelte, die Türkei sei mit der absoluten Mehrheit für die AKP Präsident Recep Tayyip Erdoğans Staat. Die Tagesschau sprach mit dem Blick auf das Wahlergebnis von der Hoffnung auf des Sultans Gnade. Versöhnlicher zeigte sich die Politikwissenschaftlerin Gülistan Gürbey, die durch den deutlichen AKP-Sieg die Hoffnung auf mehr Demokratie und einen stabileren Frieden in der Region hegt.

Angesichts der derzeitigen Diskussionen um die Rolle der Türkei in der Flüchtlingspolitik und in Auswertung der kürzlich stattgefundenen Wahlen zur Großen Nationalversammlung kommen die Junge Europäische Föderalisten mit dem Honorarkonsul der Republik Türkei in Thüringen Timm Schieder im Rahmen einer offenen Diskussionsveranstaltung zusammen.

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und dem Studierendenrat der Universität Erfurt.

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